OSTWÄRTS
TANZ DER VIREN II
Am Wochenende drauf kommt Claude.
Ferdls Gepäck sind ein Seesack und eine Kiste mit Büchern und anderen Personalien.
„Also, packmas.“
Claude nickt und ordnet sich in den Verkehr. Er ist ein guter Fahrer. Umsichtig, doch bei allem flott, redet kein Wort, wenn er nicht gefragt wird.
20. März 2021. A95. E552.
Wieder so ein Tag in den Untergang.
Die Merkel verkackt es komplett. Den Ministern kannst nichts mehr glauben. Das Land steht am Abgrund, schreibt der Spiegel“, aus dem „Musterschüler“ Deutschland ist ein Nachsitzer geworden.
Niederbayern.
Schnee. Eisgrauer Wind.
Eine Tankstelle bei Passau.
Berge, mehr und mehr Schnee.
Ferdl lächelt.
Sie kommen an. Ein Tor öffnet sich. Sie fahren vor.
Ferdl mag das Haus, das er zum ersten Mal sieht.
„Hier?“ fragt er.
Ja“, sagt Claude und hebt die zwei Gepäckstücke aus dem Fonds.
Gut.
Ferdl Ostler sieht sich um.
Gutes Ambiente für die Weltrevolte.
© BILDKUNST JOHANNES TAUBERT
