IRRESEIN
TANZ DER VIREN
20. Juli
Nun ist das Buch der Nichte auf dem Markt, man redet drüber in der Intellegentia der USA, man ist sich einig: Die Autorin Mary Trump ist ihrem Onkel Donald mit “Too much and never ever enough” gerecht geworden, die Beobachtungen der gelernten Psychologin sind klug und nachvollziehbar. Nur das Weiße Haus verbreitet:
Alles Fake und Fuck, alles Scheiße.
Was drin steht?
Naja, zum Beispiel:
Donald, der Schummler – um an der renommierten Wharton School aufgenommen zu werden, hat der Student Trump im Uni-Eignungstest geschummelt. Das ist ein Muster. Für Trump, so steht es im Buch, ist „Betrug eine Lebensweise“. Er habe einen Kommilitonen dafür bezahlt, in seinem Namen an einer College-Zulassungsprüfung teilzunehmen. So konnte er seinem Dad eine hohe Punktzahl in dem Test apportieren.
Trump, der Herzlose – als sein älterer Bruder starb, ging Donald ins Kino. Fred Trump Junior – brilliant, charmant, von Vater, Mutter und Sohn aus dem Leben gemobbt – kam an den Alkohol, soff sich krank, Herzinfarkt, tot mit 42. Als er verreckt, war keiner aus der Familie bei ihm.
Der Trauma -Präsident – Donald Trumps Schwester Maryanne sagte über die Präsidentschaftskandidatur ihres Bruders: „Er ist ein kranker Clown – der wird nie Präsident.“
Der Druck, den der Vater von Freddy und Donald ausübte, legte den Grundstein für die vielen Lügen. Für Donald war laut Mary das „Lügen in erster Linie eine Form der Selbstverherrlichung, um andere Menschen davon zu überzeugen, dass er besser ist, als dies tatsächlich der Fall ist.“
Jetzt ist er Präsident und rettet die Amerikaner vor Corona.
