HILFT JA NIX!
scheisszeitenwende 62
Auwehzwick!
Max – der Jüngste ist er ja auch nicht mehr – greift sich ans Hirn.
Schädelsausen.
Er schaut sich um in der Stube. Mag nicht, was er sieht. Mag nicht, was er riecht. Mag nicht, wie es ist in der Stube.
Es riecht nach altem, noch nicht verdorbenem Mann. Es ist aufgeräumt wie ein Friedhof nach der letzten Beerdigung. Es ist wie ein gelebtes Nichts.
Max schüttelt sich.
Nicht mit ihm.
Obwohl ihm nicht danach ist, fährt er mit dem Rad in die Berge, bis sie zu steil werden. Dann schiebt er, bis er oben ist.
Hinunter die Kurvenstraße – es saust und braust, und er hat Angst, weil er sich zu alt fühlt für so eine Schussfahrt.
Er radelt heimwärts.
Duscht und rasiert sich.
Geht ins Bett und hat eine furchtbare Nacht.
Hernach schreibt er weiter an seinem Stück.
