{"id":924,"date":"2015-03-19T18:09:01","date_gmt":"2015-03-19T18:09:01","guid":{"rendered":"http:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/?p=924"},"modified":"2015-03-19T18:09:01","modified_gmt":"2015-03-19T18:09:01","slug":"game-over","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/game-over\/","title":{"rendered":"GAME OVER"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>berlin, 19. m\u00e4rz 2015<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Eigentlich wollen sie sich gar nicht dran erinnern: Christiane Hammacher und Gunnar M\u00f6ller sa\u00dfen in Reihe 7 im Parkett des Deutschen Theaters zu Berlin und dachten an Therese Giehse. Man gab den \u201eBesuch der alten Dame\u201c, das St\u00fcck, das Friedrich D\u00fcrrenmatt der Giehse auf den Leib geschrieben hatte. Alles war modern, m\u00f6chtegern-cool und laut auf der B\u00fchne. Aber wenn man einmal die Giehse in diesem St\u00fcck gesehen hatte, war das alles im Deutschen Theater ein rechter Schmarrn.<\/strong><\/p>\n<p>Regie hat in Berlin der wilde, selbstbewusste Bastian Kraft gef\u00fchrt. Im \u201eDeutschen Theater\u201c hatte sich ihm niemand in den Weg gestellt. Und jetzt haben sie die Bescherung:<\/p>\n<p>Das St\u00fcck ist immer noch auf dem Spielplan. Im M\u00e4rz gibt es den &#8220;Besuch&#8221; noch ein Mal, im April kommt er zum 25.en Mal auf die B\u00fchne. Quel malheur!<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">xxx<\/p>\n<p>Hammacher und M\u00f6ller \u2013 zusammen haben sie wohl 120 Jahre Theatererfahrung \u2013 haben die gro\u00dfe Therese Giehse oft erlebt. Gunnar M\u00f6ller war neben ihr im &#8220;Besuch der alten Dame&#8221; auf der B\u00fchne. &#8220;Sie ist grandios gewesen in ihrer Akribie.&#8221; Christiane Hammacher hat mit der Giehse Lesungen gehalten und sie sa\u00df im Publikum, wenn die &#8220;gr\u00f6\u00dfte Schauspielerin der Welt&#8221; (Bert Brecht) die &#8220;alte Dame&#8221; zum Leben erweckte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_931\" aria-describedby=\"caption-attachment-931\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-931 size-medium\" src=\"http:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse4_jpg.-300x197.jpg\" alt=\"giehse4_jpg.\" width=\"300\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse4_jpg.-300x197.jpg 300w, https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse4_jpg.-600x393.jpg 600w, https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse4_jpg..jpg 980w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-931\" class=\"wp-caption-text\">Den Spiegel vorhalten lassen sollten sich manche junge Kollegen vom Fach&#8230; FOTO: BARBARA VOLKMER<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Eine wie sie hat es nicht mehr gegeben&#8221;, sagt M\u00f6ller. &#8220;Therese hat f\u00fcrs Theater gelebt, sie ist daf\u00fcr geboren worden.&#8221;<\/p>\n<p>Wie sie privat war? Da zucken die Beiden die Achseln. Es gibt die &#8220;private&#8221; Therese Giehse nicht.<\/p>\n<p>Am 6. M\u00e4rz 1898 kommt sie an einem Sonntag in M\u00fcnchen zur Welt, als Nesth\u00e4kchen einer Familie mit f\u00fcnf Kindern. Der Vater Salomon Gift, ein Textilkaufmann, stirbt, als Therese 13 ist. Die Mutter f\u00fchrt weiterhin einen gutb\u00fcrgerlichen Haushalt.<\/p>\n<p>Therese ist ein wenig mollig, hat rote Haare und f\u00e4llt in der Schule vor allem durch gro\u00dfe Arbeitsverdrossenheit auf. Sp\u00e4ter wird sie erz\u00e4hlen, sie sei &#8220;stinkend faul&#8221; gewesen. Die Distanz zum Lehrbetrieb zeichnet sich schon nach dem ersten Tag ab. Da wird die kleine Theres\u2019 gefragt, wie es ihr denn gefallen habe. &#8220;Noja&#8221;, meint sie, &#8220;ganz h\u00fcsch, aber recht zeitraubend.&#8221;<\/p>\n<p>Die Theres\u2019 hat ihren eigenen Kopf. Mit sanfter Sturheit setzt sie durch, was sie sich so vorstellt. Als ihre Leut\u2019 meinen, sie solle aufh\u00f6ren, vom Beruf einer Schauspielerin zu tr\u00e4umen, sie sei einfach nicht sch\u00f6n genug, erkl\u00e4rt sie: &#8220;Ich will ja nicht sch\u00f6n sein. Ich will nur zum Theater.&#8221; Basta!<\/p>\n<p>Therese Gift macht unbeirrt ihren Weg. Nimmt den K\u00fcnstlernamen Giehse an. Tingelt durch die Provinz. Spielt, spielt, spielt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kommt sie in M\u00fcnchen an. Wird schnell zum Star. Mit Erika Mann \u2013 mit der sie wohl auch eine solide verschwiegene Liaison pflegt \u2013 gr\u00fcndet sie die &#8220;Pfefferm\u00fchle&#8221;, und so lang sie k\u00f6nnen, &#8220;derblecken&#8221; sie die braune Brut. Als klar wird, dass die Nazis Deutschland \u00fcbernehmen, verl\u00e4sst Giehse zusammen mit den Manns die Heimat und baut sich eine K\u00fcnstler-Existenz in der Schweiz auf.<\/p>\n<p>Z\u00fcrich, das ist eine Stadt nach ihrem Geschmack. Jede Woche eine Premiere, man lernt die gro\u00dfen Autoren der Zeit kennen.<\/p>\n<p>Der Krieg ist zu Ende, die Herrschaften vom Film wollen Therese Giehse k\u00f6dern. Aber sie mag nicht. Sie schaut sich gerne Filme an, aber so richtig wohl f\u00fchlt sie sich auf der B\u00fchne. Also bleibt sie zeitlebens Theater-Frau.<\/p>\n<p>Sie zieht in die Innenstadt. Da muss sie nur \u00fcber die Stra\u00dfe und ist schon in den &#8220;Kammerspielen&#8221;. Sie hat alles, was sie braucht: die B\u00fchne und die Umkleide, eine spartanisch eingerichtete Wohnung. Zwei Sessel, die vielen B\u00fccher und Platten. An den W\u00e4nden Barlach, Picasso, Bilder und Grafiken von Freunden. Kein Fernseher, eine bescheidene K\u00fcche.<\/p>\n<p>&#8220;Dabei hat sie gern gegessen und war auch gerne in Gesellschaft&#8221;, erinnert sich Gunnar M\u00f6ller. &#8220;Sie sa\u00df dann da, schmunzelte und h\u00f6rte zu. Therese Giehse f\u00fchrte nie das gro\u00dfe Wort.&#8221;<\/p>\n<p>Manchmal erz\u00e4hlt sie \u2013 mit ebendiesem feinen Schmunzeln -, was f\u00fcr ein Genuss das Essen und das Trinken sein k\u00f6nnen. Sie hat zwar eine bl\u00f6de Diabetes, aber was soll\u2019s? Wenn sie sich mit dem D\u00fcrrenmatt \u2013 auch ein Zuckerkranker \u2013 trifft, dann macht man sich ungeniert \u00fcber alle Schlachtplatten der Welt her. Und wenn sie gerade die Fastenkur in Bad Gastein zu Ende gebracht hat, verabredet sie sich mit dem Brecht auf der \u201eWiesn\u201c, und man l\u00e4sst kein Hendl ungerupft und keine Ma\u00df schal werden.<\/p>\n<p>In den Theaterferien reist sie vielleicht mal nach England. Weihnachten hat sie ein privates Gastspiel bei den Brechts in Berlin Wei\u00dfensee.<\/p>\n<p>Ansonsten lebt Therese Giehse auf der B\u00fchne (und manchmal, wie in den &#8220;M\u00fcnchner Gschichtn&#8221; von Helmut Dietl) vor der Kamera. Proben. Premieren. Spielen. In Berlin. In Z\u00fcrich. In M\u00fcnchen. \u00dcberall.<\/p>\n<p>Sie macht kein Gewese darum. &#8220;Erst muss man mit sauberen F\u00fc\u00dfen auf der Erde stehen, auf der Seite der Gerechtigkeit, mit unverschmutzten Gef\u00fchlen und unegoistischem Sinn f\u00fcrs Reale. Von da aus startet man, und dann geht es immer weiter.&#8221;<\/p>\n<p>Wenn einer mehr von ihr wissen will, sieht sie ihn mit ihrem schwer zu deutenden Blick an, ganz lang und unerbittlich. Dann meint sie: &#8220;Ich hab\u2019 nichts zum Sagen.&#8221;<\/p>\n<p>Sie f\u00fchrt ein Tagebuch. Aber wenn Therese Giehse darin etwas notiert, was ihr zu schaffen macht, rei\u00dft sie die Seiten einpaar Tage sp\u00e4ter raus und vernichtet sie. Therese Giehse geht in den hunderten Rollen auf, in die sie schl\u00fcpft. Daf\u00fcr ist sie gemacht, der Rest ist ihr &#8220;wurscht&#8221;.<\/p>\n<p>&#8220;Es gibt Kollegen, die bleiben nach der Premiere die ganze Nacht in irgendwelchen Lokalen hocken, nur um gleich nach dem Erscheinen \u00fcber die Morgenzeitung herzufallen. Ganz besoffen vor Aufregung und Alkohol. Ich finde das lustig, habe es aber nie mitgemacht.&#8221;<\/p>\n<figure id=\"attachment_930\" aria-describedby=\"caption-attachment-930\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-930 size-medium\" src=\"http:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse3_jpg.-300x206.jpg\" alt=\"giehse3_jpg.\" width=\"300\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse3_jpg.-300x206.jpg 300w, https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse3_jpg.-600x413.jpg 600w, https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse3_jpg..jpg 980w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-930\" class=\"wp-caption-text\">Mach mir die Theres&#8217;, Brigittchen! FOTO: BARBARA VOLKMER<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Christiane Hammacher und Gunnar M\u00f6ller erinnern sich nicht, eine \u00e4hnlich disziplinierte Kollegin kennen gelernt zu haben, der das ganze Theater ums Theater so egal war. Sie liefert ihr St\u00fcck ab \u2013 und wenn der Applaus zu Ende ist, bereitet sie sich auf das n\u00e4chste vor.<\/p>\n<p>Tag f\u00fcr Tag. Jahr f\u00fcr Jahr. Berlin. M\u00fcnchen. Z\u00fcrich. \u00dcberall.<\/p>\n<p>Dann, so der Schriftsteller Martin Kreutzberg, ist &#8220;der 15. Oktober 1974. Der Zuschauerraum des Berliner Ensembles in Ostberlin ist bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt. Die riesige B\u00fchne ist leer. In ihrer Mitte ein Tisch und ein Stuhl. Sonst nichts. Eine kleine, doch schon alte Frau kommt mit kurzen Schritten auf die B\u00fchne, setzt sich und beginnt zu lesen. Texte von Brecht. Leise, aber mit klarer Stimme. Die Giehse. Im Zuschauerraum ist auch nicht das kleinste Rascheln oder R\u00e4uspern zu h\u00f6ren. Nach fast zwei Stunden steht die Giehse auf, verbeugt sich, nimmt knapp die Ovationen des Publikums entgegen und geht\u2026<\/p>\n<p>Es ist ihr letzter Auftritt auf dieser B\u00fchne. Kurze Zeit danach stirbt die 73 j\u00e4hrige Therese Giehse nach einer Augenoperation. Sie wird in Z\u00fcrich zu Grabe getragen.&#8221;<\/p>\n<p>Das klingt nach letztem Vorhang.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">xxx<\/p>\n<p>Es ist aber ein Schmarrn. Denn selbst heute, im Deutschen Theater zu Berlin, erinnern sich die, die sie erlebt haben, an Therese Giehse als alte Dame von D\u00fcrrenmatt.<\/p>\n<p>Dabei steht sie gar nicht auf der B\u00fchne&#8230;<\/p>\n<p>Aber das St\u00fcck in der vermaledeiten Inszenierung von Herrn Kraft hat im April die 25. Reprise. Dabei h\u00e4tte diese Inszenierung den letzten Vorhang schon nach der Premiere verdient gehabt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_929\" aria-describedby=\"caption-attachment-929\" style=\"width: 226px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-929 size-medium\" src=\"http:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse2_jpg.-226x300.jpg\" alt=\"giehse2_jpg.\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse2_jpg.-226x300.jpg 226w, https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse2_jpg.-600x796.jpg 600w, https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/giehse2_jpg..jpg 739w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-929\" class=\"wp-caption-text\">Unbestechlich, wenn es um das Spiel vom Leben ging: Therese Giehse.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>berlin, 19. m\u00e4rz 2015 Eigentlich wollen sie sich gar nicht dran erinnern: Christiane Hammacher und Gunnar M\u00f6ller sa\u00dfen in Reihe 7 im Parkett des Deutschen Theaters zu Berlin und dachten an Therese Giehse. 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