{"id":5208,"date":"2025-03-24T11:29:13","date_gmt":"2025-03-24T11:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/?p=5208"},"modified":"2025-03-24T11:29:13","modified_gmt":"2025-03-24T11:29:13","slug":"mann-mit-mut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/mann-mit-mut\/","title":{"rendered":"MANN MIT MUT"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Am Samstag, dem 22. M\u00e4rz, stirbt um halb acht Uhr morgens im zweiten Stock eines Altersheims im M\u00fcnchner S\u00fcden der hundertj\u00e4hrige Rolf Schimpf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er hat sich arg geplagt in der letzten Woche seines Lebens. Am Montag hat er aufgeh\u00f6rt zu essen. Am Dienstag bekam er Joghurt, da hat er noch einen halben Becher geschafft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beim Besuch am Mittwoch erkannte er seine langj\u00e4hrige Freundin Barbara Volkmer und dr\u00fcckte ihre Hand, so doll er konnte. Er winkte ihr aus dem Bett mit einer Hand zu \u2013 da wirkte er wie einer, der ziemlich weit weg ist. Dann ruhte er sich eine halbe Minute aus und sagte anschlie\u00dfend angestrengt, aber wohlartikuliert das Wort \u201cHilfe\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Donnerstag konnte er das rechte Auge nicht \u00f6ffnen. Mit dem linken erkannte er Barbara und dr\u00fcckte ihre Hand, so doll er konnte. Dann keuchte er ein Wort. Es klang wie \u201eNami\u201c. Oder wie \u201eNein\u201c. Danach d\u00e4mmerte Rolf Schimpf hin\u00fcber in eine andere Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das H\u00f6rger\u00e4t war weg, eine Infusion gab es nicht mehr. Das Telefon auf dem Nachttisch hatte jemand ausgest\u00f6pselt und auf einem Abstelltisch zwischengelagert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Freitag atmete er flach und friedlich. Manchmal k\u00e4mpfte er kurz um mehr Luft. Vormittags hatte der Arzt nach dem Sterbenden gesehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Samstag hatte das K\u00e4mpfen ein Ende.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sein Sohn Daniel nahm in Island das Handy und tippte:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eGuten Morgen. Habe gerade einen Anruf bekommen. Papa ist heute Morgen eingeschlafen. Jetzt ist er bei seiner Ille.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein mutiges Leben hat Rolf Schimpf gef\u00fchrt. 2019 zog er fr\u00f6hlich im Biergarten der \u201eHarlachinger Einkehr\u201c die Zwischenbilanz eines 95-J\u00e4hrigen: \u201eIch kann zufrieden sein. Hab\u2018 niemanden belogen, alle Rechnungen bezahlt. Und ich habe meine Lektionen gelernt.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lektionen? Rolf, was meinst Du mit \u201eLektionen\u201c?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIch habe immer meinen Text gekannt. Als Schauspieler und als Mensch. Was versprochen ist, muss gehalten werden. Wenn Du das hin kriegst, haste ein feines Leben.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was hei\u00dft \u201efeines Leben\u201c?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIch habe mich den Dingen gestellt.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erz\u00e4hl\u2018, Rolf!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eSch\u00f6ne Kindheit in einer Berliner Villa. Dann die braunen Verbrecher. Den Papa haben die Nazis 1935 umgebracht \u2013 er hat f\u00fcr sie einen Nachrichtendienst aufgebaut, aber als er nicht spurte, haben sie ihn im Grunewald ermordet. Im Krieg haben mir die Russen ein Ohr mit einer Granate kaputt gemacht, und ein doofer Franzose hat mir aus Versehen ein Bein in Fetzen geschossen, als ich in der Gefangenschaft war.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann wolltest Du unbedingt Schauspieler werden, aber\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eJaja, schon gut. Ich war in der zweiten Reihe. Habe kein Gl\u00fcck mit meiner ersten Frau gehabt. Der war ich vielleicht zu langweilig\u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und? Warst Du zu langweilig?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAuch so eine Lektion, mein Lieber. Ich liebe die Frauen. Aber man muss vor ihnen auch auf der Hut sein.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er machte eine Pause und zwinkerte mit einem Auge.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eEs gibt die Angeber und die Maulhelden. So einer war ich nicht. Ich h\u00f6re lieber zu und bin aufmerksam. Wenn ich bei einer Frau bin, sorge ich daf\u00fcr, dass alle Messer scharf sind.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass man sich richtig versteht: Er, der passionierte J\u00e4ger, verstand sich aufs perfekte Sch\u00e4rfen von Klingen. Er tat das mit unendlicher asiatischer Geduld. Wenn der Rolf ein Messer bearbeitet hatte, konnte man Papier damit schneiden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit 60 wurde er zum Star. Er bekam die Hauptrolle in der ZDF-Reihe \u201eDer Alte\u201c. 1986 eroberte er den Schirm, 2007 trat er ab. 222 Folgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hauptkommissar Leo Kress: Unaufgeregt. Still. Kritisch. Souver\u00e4n. Mitf\u00fchlend. Klug.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Immer da.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDas war meine beste Zeit. Ich lebte mit meiner Ille wie im Paradies. Wir hatten die kargen Zeiten durchgestanden. Jetzt war jeden Tag Party. Sie war die, die das Feiern verstand. Wenn es mir zu laut wurde, bin ich den Keller und habe gewerkelt. Oder ich war auf der Jagd.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit \u00fcber 80 hat Schimpf beschlossen, dass er gen\u00fcgend Texte gelernt hatte. Er wollte es sich im Seniorenstift \u201eAugustinum\u201c sch\u00f6n machen \u2013 dann wurde Ille krank.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eSie hat die Welt vergessen. Es war eine schlimme Zeit.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ille starb 2015. Rolf Schimpf hat getrauert, dann machte er weiter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er war ein aufrechter eleganter K\u00e4mpfer-Kavalier.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Genau vor f\u00fcnf Jahren, am 22. M\u00e4rz 2020, verlautbarte aus dem Robert Koch-Institut:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eBesuche, unter anderem in Krankenh\u00e4usern und Pflegeheimen, sollen beschr\u00e4nkt werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rolf Schimpf war \u2013 wie die anderen Bewohnerinnen und Bewohner des \u201eAugustinums\u201c \u2013 isoliert. Keine Besuche, keine Ausfl\u00fcge, keine Ansprache.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er alterte sehr in dieser Zeit. Nach dem schlimmen Lockdown sa\u00df er auf der Terrasse des Gasthof \u201eHinterbr\u00fchl\u201c und schnaubte ver\u00e4chtlich: \u201eSchei\u00df-Corona. Aber impfen lass\u2018 ich mich nicht. Wer kennt denn da die Langzeitfolgen?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vor eineinhalb Jahren noch so ein Tiefschlag. Rolf musste aus dem \u201eAugustinum\u201c und in ein billigeres Pflegeheim im M\u00fcnchner S\u00fcden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sehr zornig und tief getroffen war er. Was sollte er denn noch wegstecken?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und noch einmal hat er sich berappelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er lebte f\u00fcr seinen hundertsten Geburtstag. Feierte den 14. November 2024 mit gro\u00dfem Stolz. Die Biographie, die Barbara Volkmer f\u00fcr ihn geschrieben hatte, sah er hochzufrieden durch und signierte Buch um Buch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es begann der letzte Abschnitt im langen Leben des Rolf Schimpf:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hundert plus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er gab nicht auf. Ein paar Notizen von Besuchen nach seinem hundertsten Geburtstag:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Rolf Schimpf hat einen schlechten Tag.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rolf will etwas trinken \u2013 aber der Deckel der Wasserflasche l\u00e4sst sich nicht aufdrehen. Er l\u00f6st das Problem mit den Backenz\u00e4hnen \u2013 die haben mehr Kraft als die Finger.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eSchei\u00df-Verschluss!\u201c brummt der Schauspieler.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eBarbara, ich kann nicht mehr.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAch, Rolf!\u201c Sie will ihn auf andere Gedanken bringen. \u201eIss\u2018 eine Weintraube. Wo doch heute Neujahr ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAch, ist das so? Neujahr? Schon wieder?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lange Pause.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eNeujahr? Auch egal.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pause.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDann eben Weintrauben. Sauer macht lustig.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Leberk\u00e4s und Lebenslust<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Pullach ist Mittagsl\u00e4uten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rolf Schimpf schiebt das Tablett mit dem Sauerbraten weg und greift nach der T\u00fcte mit der Leberk\u00e4ssemmel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eSch\u00f6n, dass Ihr mich nicht aufgebt. Endlich wieder mal was Ordentliches zum Essen. Hier schmeckt alles gleich.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sauerbraten, Eierkuchen, Schinkennudeln \u2013 alles\u00a0<em>eine So\u00dfe.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Leberk\u00e4s\u2018 von drau\u00dfen. Das ist gro\u00dfartig. Mit jedem Bissen steigen Lebensmut und Lebenslust.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie ganze Welt glaubt, dass ich weg bin. Die Kameraden, die Freunde \u2013 alle denken, ich sei tot.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber Moment mal: ICH BIN NICHT TOT.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich lebe. Sie muss das wissen, die \u00d6ffentlichkeit. Wenn ich hier alt werde und keiner beachtet das \u2013 dann bin ich verloren.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Fr\u00f6hlicher Mittag<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rolf Schimpf signiert. Es ist Januar 2025, ihm geht es gut. Er schreibt seinen Namen und korrigiert dann die Unterzeile des Buchs. Aus \u201eRolf Schimpf wird 100\u201c wird \u201eRolf Schimpf wird 104\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Schauspieler grinst. \u201e104! Mindestens. Wie alt bist Du?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">68.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201e68! Is ja nix. Da hast Du noch viele Optionen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein junger Pfleger sieht nach dem Rechten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDer\u201c, sagt Rolf und sticht mit dem Finger in Richtung des jungen Mannes, \u201eder ist mir hier der Liebste.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Pfleger lacht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAch, der Rolf! \u201eEr ist ein reizender Mann. Dankbar. Nett. Aufmerksam. Von dem kann man was lernen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rolf kehrt zum Thema zur\u00fcck:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eKannste Auto fahren?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schon.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDa haste noch ein tolles Leben. Kannst noch lange fahren und leben und arbeiten. Film und so.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eMit hundert haste nicht mehr viele Optionen. Da wei\u00df man nicht mehr, in welchen Stall man geh\u00f6rt. Wer h\u00e4lt einen da noch aus \u2013 mit hundert?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schau mich an: Freunde hab\u2018 ich hier nicht. Meine Freunde sind drau\u00dfen. Und drau\u00dfen ist tot.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er grinste.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAber, mal ehrlich:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sagen wir&#8217;s so: Ich habe immer daf\u00fcr gesorgt, dass die Messer scharf waren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag, dem 22. M\u00e4rz, stirbt um halb acht Uhr morgens im zweiten Stock eines Altersheims im M\u00fcnchner S\u00fcden der hundertj\u00e4hrige Rolf Schimpf. Er hat sich arg geplagt in der letzten Woche seines Lebens. Am Montag hat er aufgeh\u00f6rt zu essen. Am Dienstag bekam er Joghurt, da hat er noch einen halben Becher geschafft. 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