{"id":3757,"date":"2019-06-05T16:08:26","date_gmt":"2019-06-05T16:08:26","guid":{"rendered":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/?p=3757"},"modified":"2019-06-05T16:09:20","modified_gmt":"2019-06-05T16:09:20","slug":"wutburgerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wutburgerin\/","title":{"rendered":"WUTB\u00dcRGERIN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:center\"><strong><em>Startschuss:\n17. August 2019, 6.00 Uhr. Zielschluss: 18. August 2019, 12.00 Uhr. Dazwischen:\n160 Kilometer zu Fu\u00df rund um Berlin. Das Event hei\u00dft \u201cMauerweglauf\u201d. In\n\u201cVettensjournal\u201d das Protokoll der Vorbereitung. Es beginnt am 9. M\u00e4rz 2019 und\nendet am 17. August: 22 WOCHEN.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Post cancrum natum<\/em> \u2013 seitdem es die Krankheit in ihrem Leben gibt \u2013 sind Sabrina und Hans noch enger zusammen ger\u00fcckt. Manchmal \u00fcberlegen sie sogar, ob sie die N\u00e4chte wieder im selben Bett schaffen. Das lassen sie dann lieber sein. Sie schnarchen, sie sind im Schlaf gern mit sich allein. Zudem hat die nerv\u00f6se Prostata den Hans zu einem unruhigen Nachtwanderer gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich nehmen sie sich ihre Auszeiten. Sabrina ist\nschwuppdiwupp verabredet mit einer Freundin, kommt dann mit einer letzten\nS-Bahn und einer sch\u00f6nen Schampus-Leichtigkeit zur\u00fcck, er steht mit dem dem Wagen\nvor dem S-Bahnhof, trinkt einen Kaffee, der ihn um den Schlaf bringen wird,\nsieht besorgt den fremden Heimkehrern zu und ist so erleichtert, wenn sie aus\nder Unterf\u00fchrung auftaucht, dass er die verhaltene Eifersucht vergisst, die ihn\ntags\u00fcber bel\u00e4stigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich h\u00f6ren seine Alleing\u00e4nge nicht auf. Raus! Sich treiben\nlassen. Gro\u00dfe Runde, kleine Runde, eine Stunde, ein halber Tag. Nachts in die\nBerge, aus der Dunkelheit in den Sonnenaufgang, rauf, runter, zur\u00fcck nach\nHause. Sie wird \u201eWar\u2019s sch\u00f6n?\u201c fragen, er wird bejahend brummen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es zieht sie mehr und mehr zum Anderen. Wenn sie einkauft, sitzt\ner in der Cafeteria und wartet, bis sie durch die Kasse ist. Wenn er im Garten\nwerkt, hat sie auf der Terrasse zu tun. \u201eSt\u00f6r\u2018 ich Deine Choreographie\u201c,\ngickert sie und steht ihm im Weg, wenn er kocht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie wollen nicht ohne einander sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6nnte sein, dass die Zeit\nknapp wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber redet man nicht, das\nhat sich so ergeben. Man spricht nicht dar\u00fcber, dass einer sterben k\u00f6nnte. Das\nist eine Angst, die sie mit sich selbst ausmachen. Als Sabrina operiert wird,\nwandert Krohn n\u00e4chtelang mit dem doofen Katheter in der B\u00fcx durch die Felder.\nAls er in der Klinik ist, sitzt sie schlaflos im stillen Haus vor einem Bild,\ndas sie vor Jahren begonnen und nie fertig gemalt hat. Die Farben und Pinsel\nliegen parat \u2013 aber Sabrina tut keinen Strich. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man erz\u00e4hlt dem Anderen nichts\ndavon, auf keinen Fall. Man tut so, als sei nichts. Nix sehen, nix h\u00f6ren, nix\nwissen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor ein paar Tagen waren sie zur Geburtstagsfeier eines Freundes eingeladen. Professor an der Uni, wei\u00df alles \u00fcber die Pharaonen, hat gerade seine Tochter unter die Haube gebracht, lebt mit seiner aparten Frau (Uni, wei\u00df alles \u00fcber die \u201eG\u00f6ttliche Kom\u00f6die\u201c) in gro\u00dfer Liebe zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber: chronische lymphatische Leuk\u00e4mie. Noch einen Geburtstag wird&#8217;s wohl nicht geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er hat eingeladen und gemeint,\nman mache das diesmal anders. Zuerst werde Kuchen gefressen bis zum Anschlag,\ndann gebe es f\u00fcr die Bed\u00fcrftigen wannenweise Alkohol. Beim Kuchen sei er der\nAnf\u00fchrer, mit den geistigen Getr\u00e4nken w\u00fcrde er sich zur\u00fcckhalten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist ein sch\u00f6nes Fest\ngewesen. Niemand hat dunkle Geschichten \u00fcber Krankheiten oder wirtschaftliche\nK\u00fcmmernisse erz\u00e4hlt. Die Leute waren heiter und wollten lachen. Der Gastgeber\nsah zerbrechlich, aber wundervoll klug aus. Seine Frau: zum Anknabbern. Sp\u00e4ter\nfand sich auch die Tochter ein und erz\u00e4hlte strahlend, sie habe den ersten\nEhekrach mit Bravour hinter sich gebracht (\u201ees war wie beim Papa und der Mama\u201c).\nMan hat eine Stunde Anekdoten \u00fcber die Streitbarkeit des Geburtstagskindes\nerz\u00e4hlt \u2013 da brauchte es keinen Alkohol, um in Stimmung zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abends sind Hans und Sabrina\naus der Stadt gefahren, sie hat ihre Hand auf seinen Oberschenkel gelegt und\ngesagt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas war einer von den ganz\nsch\u00f6nen Tagen. Ich war so stolz auf uns.\u201c Er hat nach vorn gesehen und genickt.\nOb es ihm gut gehe, hat sie dann gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja. Ja. Er habe sich Sorgen\ngemacht, weil die Feier so lang gedauert hatte. \u201eDu musst grauslig m\u00fcd\u2018 sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eGeht schon. Vor allem bin ich\ngl\u00fccklich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er, froh, sagt nichts. \u201eWillst\nwissen, warum ich gl\u00fccklich bin? \u2013 \u201eWillst es mir sagen?\u201c \u2013 \u201eJa. Kannst Du Dich\nerinnern, wie sich alle verabschiedet haben? Sie haben gesagt ,Bis zum n\u00e4chsten\nMal\u2018. Obwohl doch jeder gewusst hat. Es gibt kein n\u00e4chstes Mal.\u201c \u2013 \u201eDas sehe\nich nicht so.\u201c \u2013 \u201eAch geh\u2018, ist auch egal. Auf jeden Fall habe ich das gemocht:\nDass keiner vom Sterben geredet hat. Es reicht, wenn wir es denken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hans hat genickt und wortlos\nnach Hause chauffiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt arbeiten sie sogar im\nselben Raum. Das Erdgeschoss ist Sabrinas Atelier, hell mit gro\u00dfen\nBauernfenstern und einer verglasten T\u00fcr zum Garten hinaus. Die K\u00fcnstlerin hat\nsich breit gemacht. Hier die Staffelei, da die Stellagen mit dem Werkzeug und\nden Utensilien. Unvollendetes lehnt in den Ecken, neben dem unbearbeiteten Holz\nund den Regalen mit den Kunstb\u00e4nden. Sabrina hat sich aus Wien die Musikanlage\nkommen lassen, die sie bei einem Freund gelagert hatte. Dazu die tausend\nSchallplatten und turmhoch CDs. Zum Essen und Zeitunglesen geht sie in die\nK\u00fcche, ansonsten hat Sabrina alles, was sie braucht, in diesem einen Raum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und ins Nord-Eckerl \u2013 da wo\nfr\u00fcher der Herrgottswinkel war \u2013 ist Hans eingezogen. Er h\u00e4tte eine sch\u00f6ne\nStudierstube im ersten Stock. Aber er mag es jetzt lieber an dem ehemaligen\nEsstisch \u2013 ausladend, zerarbeitet, von Zigaretten und Kerzen angekokelt,\ngehobelt und geschliffen die Zirbel, ein guter alter Kumpel aus damaligen\nZeiten. Da kann er schreiben und lesen und ins Atelier schauen, ohne etwas zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und sie ist immer da.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kaffee in die gro\u00dfe Schale,\nhellblau und h\u00e4sslich und an einigen Stellen angeschlagen und gerade deswegen \u201eseine\u201c\nTasse. Viel Sahne dazu, f\u00fcnf S\u00fc\u00dfstofftabletten, Zimt, Vanille, Kardamon.\nUmger\u00fchrt, drauf gepustet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein echt schwules Getr\u00e4nk.\nKrohn liebt es.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schale steht auf einem\nManuskriptblatt \u2013 besser, das Papier kriegt einen Fleck als die greise Zirbel.\nDer letzte Satz auf dem Computer-Bildschirm steckt in der Mitte fest:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:center\"><em>Nicht mehr weit zum Gipfel, er sch\u00e4tzte,\nin 15 Minuten w\u00fcrde er oben stehen &#8211; und dann<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:center\">\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hans hat ganz vergessen, dass\ner da noch einen Gedanken beenden muss. Er schaut Sabrina beim Arbeiten zu, es\ngibt nichts Wichtigeres.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie maltr\u00e4tiert mit Kl\u00fcpfel und\nBeitel die Stelle, an der sie aus dem Ahorn die H\u00fcfte einer Frau sch\u00e4len wird.\nNoch kann sie sich wuchtige Schl\u00e4ge erlauben, das ist grad recht f\u00fcr ihre Wut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem rechten Arm holt\nSabrina weit aus, sie f\u00fchrt den Arm \u00fcberkopf, trifft das Stecheisen, schnaubt,\nsetzt zum n\u00e4chsten Hieb an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu im Takt die Tirade einer\nzornigen Frau. Sabrina st\u00f6\u00dft die W\u00f6rter und S\u00e4tze keuchend heraus. Pro Schlag\neine Anklage und ein Fluch-Wirbel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIch\u201c. Hieb. \u201elass mir das\nnicht gefallen.\u201c Hieb. \u201eWas bilden\u201c. Hieb\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201eIch\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201elass\u2018\nmir das nicht gefallen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201eWas\nbilden\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201edie\nsich ein?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201eKrebs!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201eUnd\nDu bist kein Mensch mehr.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201eDie\nwerden\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201emich\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201eken\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201enen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201eler\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align:right\">\u201enen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob sie glaube, dass es ihr\nbesser gehe, wenn sie ihren Ahornklotz zerdeppere, fragt Hans. Nicht dass es\nihn st\u00f6re. Nein, er findet es ziemlich sexy, wenn sie sich so echauffiert. Da\nbraucht sie nur noch rote kniehohe Lackstiefel zu tragen, und er k\u00f6nne sich das\nGeld f\u00fcr die Domina im \u201eLeierkasten\u201c sparen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eLeierkasten, Leierkasten\u201c,\n\u00e4fft Sabrina nach. Was solle das \u00fcberhaupt sein, dieser \u201eLeierkasten\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas ist der n\u00e4chste ordentliche\nPuff. Alles im Angebot. Lehrerinnen, Pfarrerinnen, kleine M\u00e4dchen, ganz normale\nMilfs, Dominas\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genug! Sie will nichts mehr\nh\u00f6ren. \u201eIst doch egal, ob ich das Holz kaputt mache. Davor machen die mich\nkaputt. Ich habe doch keine Chance.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was sie damit meine: keine\nChance? Auf wen sei sie w\u00fctend, wovor habe sie Angst, wolle sie das nicht n\u00e4her\nerkl\u00e4ren?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und ob sie will!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sabrina baut sich vor Hans\nKrohn auf \u2013 resch sieht sie aus in ihrem Overall. Knackiger K\u00f6rper, rote\naufgeregte Wangen, die Haare sind verwuschelt (man m\u00f6chte gar nicht glauben,\ndass diese Frisur so verwuschelt sein kann, so sieht das nur nach lebhaftem\nBeischlaf aus, \u00fcberhaupt sieht Sabrina aus wie eine Frau, die es gerade\ngetrieben hat).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eUnd ob ich will!\u201c wiederholt\nsie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie wird ihm jetzt mal\nerz\u00e4hlen, was sie vom Krank-Sein h\u00e4lt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Startschuss: 17. August 2019, 6.00 Uhr. Zielschluss: 18. August 2019, 12.00 Uhr. Dazwischen: 160 Kilometer zu Fu\u00df rund um Berlin. 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