{"id":2876,"date":"2017-03-19T16:23:58","date_gmt":"2017-03-19T16:23:58","guid":{"rendered":"http:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/?p=2876"},"modified":"2017-03-19T16:23:58","modified_gmt":"2017-03-19T16:23:58","slug":"schatzelchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/schatzelchen\/","title":{"rendered":"SCH\u00c4TZELCHEN"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">3. m\u00e4rz 2017<\/span><span style=\"color: #000000;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<em><strong>\u00a0 <\/strong><\/em><\/span><em><strong><span style=\"color: #000000;\">&#8212;&#8211;<\/span><span style=\"color: #000000;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><span style=\"color: #000000;\">winter 16\/17, Folge 52<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">New York, 1980<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">68 ist sie jetzt, die alte Schabracke. In den letzten zehn Jahren ist Mutter aus dem Leim gegangen. Sie war ja schon lange eine aufgedonnerte Tunte, mit ihren zu gro\u00dfen H\u00fcten und den Boas und den Kost\u00fcmen, die ein Franzose f\u00fcr schlanke Frauen entworfen hat und in die sie sich nun quetscht.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Sie ist schrill geworden. Unten kr\u00e4ht sie durchs Haus, und das Personal muss watzen. Es klingelt \u2013 Vater hat in den F\u00fcnfzigern den Big Ben in die Anlage einbauen lassen \u2013 und Mutter mutiert.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Mary Anne T., geborene MacLeod, verwandelt sich in eine bessere Dame der Gesellschaft. Sie hat nun die Stimme der wunderbaren Ingrid Bergmann, ein bisschen m\u00fctterlich, sehr sinnlich und romantisch. Sie kreischt nicht mehr, alles Laute ist weg. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Das ist ihre Telefon- und Partystimme. Die hat sie nicht f\u00fcr uns Kinder gehabt. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Ihr Ton als Mutter:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Meistens hat sie befohlen. Knapp. Zackig. Wenige W\u00f6rter. Nichts Unn\u00fctzes. Kein \u201ebitte\u201c. Kein \u201edanke\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Oder sie hat gezetert. Wenn wir es ihr nicht recht gemacht haben, \u00fcberschlug sich ihr hoher Alt. Das war, als ob eine Maschine zu hochtourig lief.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Wenn es not tat, hat sie die Mutter gegeben \u2013 da war sie eine pr\u00e4chtige Schauspielerin. Mrs. T. wollte, dass man ihr nachsagte, sie sei eine herzensgute Mutter. F\u00fcnf Kinder, dann muss diese Frau doch lieben. Wenn wir beobachtet wurden, hat uns die Mutter geknuddelt, bis es zwickte. Und sie hat Honig auf den Stimmb\u00e4ndern gehabt. Die W\u00f6rter, die sie benutzt hat, geh\u00f6rten ihr mit Sicherheit nicht. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eDarling\u201c. \u201eSpatz\u201c. \u201eMauseschw\u00e4nzchen\u201c. \u201eGro\u00dfer\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Kein Wort ernst gemeint.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Als ich begann, die Frauen verstehen zu wollen, habe ich versucht, mir vorzustellen, was denn Dad an der Mutter gefunden hat.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Sie war ein Schnuckelchen. So ein Dingelchen, das sich schon in Schottland f\u00fcr den Fotografen in Positur ger\u00e4kelt hat. Es gibt ein Bild im Badeanzug, da m\u00f6chte man sich auf das Knack-Fr\u00e4ulein st\u00fcrzen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Oder das Portr\u00e4t vom Strand. Es ist wohl Sonntag, Mary Anne hat ihr Ausgeh-H\u00fctchen keck schr\u00e4g in die Stirn geschoben. Die Schuhe sind \u00e4rmlich, der Mantel ist verschlissen, der Rock unelegant. Aber Mary Anne verdreht die nackten Beine ein wenig linkisch, schl\u00e4gt die Augen neckend-versch\u00e4mt nieder und l\u00e4chelt wie eine, die zu haben ist:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Streng\u2018 Dich an, dann sehen wir schon, was aus uns wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">So hat sie meinen Vater angeguckt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Sie hat vor einem halben Jahr zwei Reporter empfangen. Eine junge Journalistin, die ins Stottern kam, weil ihr die Villa und der Rolls und der Cadillac Eindruck machten. Und ein Fotograf, den ich aus den Kneipen von Manhattan kenne. Begnadeter Bruder am Tresen. Geht einem nicht auf den Wecker mit der beschissenen Geschichte seines vor die Wand gefahrenen Lebens. Ist Dir nicht b\u00f6se, wenn Du ihm das M\u00e4dchen ausspannst. Gibt alles aus, was er hat \u2013 und wenn einer der Kumpels mal auf dem Trockenen sitzt, dann hilft er.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Malcolm. Geht nicht ohne seine Jeansjacke unter die Menschen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Bursche hat wohl mal fotografiert wie ein Weltmeister. Jetzt tut er seinen Job &#8211; und auch nicht mehr. Er interessiert sich nicht f\u00fcr die Menschen in seiner Kamera.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Mutter war in ihrem Element. Sie hat die Journalistin mit sich geschleppt und ihr eine kurze F\u00fchrung durchs Haus gegeben. Mein Kumpel meinte, er m\u00fcsse f\u00fcrs Foto etwas aufbauen und ist in der Bibliothek mit mir geblieben. Ich (nachdem die Frauen den Raum verlassen hatten): \u201e\u2018n Drink?\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eGerne.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Ich holte ein Getr\u00e4nk. Wir kippten auf die Schnelle ein paar, als die Damen wieder kamen, lie\u00df ich die Flasche und die Gl\u00e4ser verschwinden. Musste ja nicht jeder was erfahren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eDarling, das wird auch Deinen netten Kollegen interessieren.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Meine Mutter war furchtbar. Sie t\u00e4tschelte Malcolm und sagte, eine Geschichte habe sie extra f\u00fcr ihn aufgespart. \u201eIch wei\u00df, dass Sie mal meinen Mann fotografiert haben. Jetzt erz\u00e4hle ich Ihnen, wie ich ihn kennen gelernt habe.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Malcolm hat die Bilder auf die Schnelle gemacht, als meine Mutter mit der Story zu Ende war. Er packte sein Equipment ein und zwinkerte mir zu. Man sieht sich, hie\u00df das wohl. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Ich zwinkerte zur\u00fcck.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Zwei Wochen sp\u00e4ter sa\u00dfen wir nebeneinander in einer von den \u00fcblen Pinten in der Stadt. Malcolm sagte: \u201eIch will Dir ja nicht zu nahe treten \u2013 aber ein bisschen schwierig ist Deine Mom schon. Wie Du das aush\u00e4ltst!\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Geht schon, meinte ich. Ihre Geschichten muss man eben in Kauf nehmen. Und die mit dem \u201eSavoy\u201c hatte ich so noch nie von ihr geh\u00f6rt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eDa hat sie sich Deinen Alten geangelt, das sehe ich doch richtig.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eJa, das kommt hin. Sie hat sich gesagt, mit dem Typen kommt sie ans Geld.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eIrgendwie gruselig. Oder?\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eTotal. Aber so sind sie nun mal, meine Alten. Kohle. Kohle. Kohle. Sonst nix.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eUnd was ist mit den Kindern?\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eNix. Kohle, das ist, was gilt.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u201eIch sag\u2019s ja. Gruselig.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><strong><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Morgen: Mann f\u00fcrs \u00dcberleben<\/span><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 18pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. m\u00e4rz 2017\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 winter 16\/17, Folge 52 New York, 1980 \u00a0 68 ist sie jetzt, die alte Schabracke. In den letzten zehn Jahren ist Mutter aus dem Leim gegangen. Sie war ja schon lange eine aufgedonnerte Tunte, mit ihren zu gro\u00dfen H\u00fcten und den Boas und den Kost\u00fcmen, die ein Franzose f\u00fcr schlanke Frauen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":889,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,714],"tags":[747,822],"class_list":["post-2876","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-journal","category-winter-1617","tag-100-tage","tag-tag-43","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author",""],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2876"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2877,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2876\/revisions\/2877"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/media\/889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}