{"id":2627,"date":"2017-01-16T14:32:58","date_gmt":"2017-01-16T14:32:58","guid":{"rendered":"http:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/?p=2627"},"modified":"2017-01-17T09:22:23","modified_gmt":"2017-01-17T09:22:23","slug":"2627-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/2627-2\/","title":{"rendered":"LIEBE IN BERLIN"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">berlin, 16. januar 2017\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em><strong>winter 16\/17, Folge X<\/strong><\/em>. <\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Hilde K\u00fcneke verl\u00e4sst ihren Mann 37 Tage vor dessen Tod. F\u00fcrs Erste kommt sie bei einer Freundin unter, mietet anschlie\u00dfend ein winziges Zimmer in Neuk\u00f6lln. Hilde ist ein kleiner Pappkoffer geblieben &#8211; mit etwas Leibw\u00e4sche, einem Kost\u00fcm, ein paar Fotos und den n\u00f6tigen Toilettenartikeln. Den Rest hat sie in der ehelichen Wohnung zur\u00fcck gelassen. Nach Pits Tod will sie ihre Sachen holen, doch Pit hat alles, alles, alles durchgebracht. Hilde bleibt auf den Begr\u00e4bniskosten und seinen Schulden und ansonsten einem gro\u00dfen Nichts sitzen.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Auch gut.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Das war\u2019s mit den Kerlen. Nie mehr, schw\u00f6rt sich Hildchen K\u00fcneke \u2013 und sie h\u00e4lt sich dran. Eine fidele sinnliche Frauensperson ist sie, sie tanzt gern und t\u00e4ndelt mit den Herren. Aber in die Kiste l\u00e4sst sie sich nicht mehr kriegen.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Eine Freundin, h\u00fcbsch beschwipst, sagt mal zu ihr: \u201eKommst Du Dir nicht komisch vor? Du bist ja da unten wie zugen\u00e4ht.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u201eAch, das ist okay. Da habe ich wenigstens keine Probleme. Ich brauch\u2019 keinen Mann mehr, das kannste mir glauben.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Hilde K\u00fcneke ist eine energische Frau mit einem starken Willen. Sie bezahlt die Schulden, die ihr Pit \u2013 der Herr m\u00f6ge ihn zum Teufel schicken \u2013 hinterlassen hat. Sie arbeitet hart. Er\u00f6ffnet einen kleinen Handel f\u00fcr gebrauchte M\u00f6bel in Kreuzberg. Der l\u00e4uft bis in die 80er ziemlich gut, dann wandert die Kundschaft zum IKEA in Spandau ab.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Nun sitzt Hildchen an dem kleinen Tischchen in der Garage inmitten der vielen M\u00f6bel, die niemand mehr will. Manchmal verscherbelt sie was an neu zugezogene T\u00fcrken \u2013 doch davon kann sie nicht leben.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Hildegard K\u00fcneke muss putzen gehen. Sie hat nette Kundschaft, in zwei besseren H\u00e4usern in der oberen Kantstra\u00dfe. Altbau, ganz hohe Zimmer. Gro\u00dfe Fenster mit einem Glas, das man nie schlierenfrei kriegt. Perserteppiche und jede Menge Tinnef zum Abstauben. Aber die Arbeit macht Spa\u00df. Hilde kann sich die Zeit nach ihrer Fassong einteilen, niemand quatscht ihr rein. Oft ist die Herrschaft wochenlang nicht im Lande, die haben noch eine Finca auf Mallorca und Olivenhaine in Italien.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 6.0pt; font-family: 'Verdana','sans-serif';\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Zw\u00f6lf Monate Arbeit im Jahr. Urlaub, nee, warum auch, mit wem auch? Manchmal trifft sie sich mit Freundinnen auf ein Glas Wein, ansonsten hat sie keine nennenswerten Ausgaben. Hilde kann jeden Monat ein kleines S\u00fcmmchen aufs Sparbuch einzahlen.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Die Stadt verkommt ein wenig, und das Wohnen wurde erschwinglich. In Charlottenburg findet Hilde K\u00fcneke eine kleine Wohnung, in der sie es sich gem\u00fctlich macht. Sie richtet\u2019s sich sch\u00f6n ein: viel Pl\u00fcsch, viel schn\u00f6rkeliges Porzellan, dicke Teppiche und dicke Gardinen. Jede Fensterbank voller Pflanzen. Zwei Katzen und ein Kanari-P\u00e4rchen. Sch\u00f6ner Fernsehsessel, kuschliges Bett. Hilde K\u00fcneke macht es sich wohl.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Es ist, als ob das laute Leben vor der Wohnungst\u00fcr in ein anderes St\u00fcck geh\u00f6rt. Hilde K\u00fcneke schlie\u00dft hinter sich zu und ist mit ihrer kleinen Idylle allein. <\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Ihr gr\u00f6\u00dfter Luxus sind die Besuche im Zoo. Sie liebt es, den Affen und den Elefanten zuzusehen. Besonders gern geht sie zu den Raubtieren.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Und dann kommt dieser Knut zur Welt. Dieser Knuddelb\u00e4r in Wei\u00df. Dieses hilfsbed\u00fcrftige Kn\u00e4uel, das von einem bulligen Kerl im Holzf\u00e4llerhemd aufgep\u00e4ppelt wird. Es ist so r\u00fchrend zu sehen, wie z\u00e4rtlich Thomas D\u00f6rflein (der Holzf\u00e4ller-Typ) mit \u201eKnut\u201c, dem neuen Berliner Liebling, umgeht.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Da Hilde nur noch einmal in der Woche putzen muss, hat sie nun viel Zeit f\u00fcr ihre \u201ezwei M\u00e4nner\u201c. T\u00e4glich kommt sie, setzt sich auf ihre Bank und schaut. Sie erkl\u00e4rt unkundigen Zoobesuchern, was es mit dem Eisb\u00e4ren auf sich hat. Sie gibt Fernsehteams aus aller Welt Interviews. Sie ist die Expertin f\u00fcr Knut.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Manchmal setzt sich D\u00f6rflein neben sie, und sie trinken ein Bierchen und einen Piccolo. D\u00f6rflein ist ein Schweren\u00f6ter und er weiht Hilde in alle Aff\u00e4ren ein, die ihn heimsuchen, seit er eine Art Star ist. Sie liebt die Geschichten. \u201eIch bin seine echte Freundin\u201c, sagt sie zu ihren Bekannten. \u201eIch wei\u00df doch alles \u00fcber den Thomas.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Dann stirbt D\u00f6rflein. Man munkelt, er habe es mit dem Viagra \u00fcbertrieben und sei gerade voll am Machen gewesen, als er \u00fcber der neuen Freundin zusammenbrbricht. Die Ger\u00fcchte emp\u00f6ren Hilde K\u00fcneke, obwohl sie wei\u00df, dass was dran ist. Aber selbst wenn es stimmt \u2013 sie will es einfach nicht h\u00f6ren. <\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Sie will ihren Thomas so in Erinnerung behalten, wie es auch dessen Mutter Erika tut. Die kann richtig gut mit Hilde. Als sie sich wieder mal \u00fcber den Weg laufen und \u00fcber die schlimmen Schlagzeilen sprechen, steckte sich die alte Frau eine Zigarette in ihr aschgraues Gesicht und graunzt mit Schmirgelstimme: \u201eIs imma \u2019n juta Junge jewesn \u2013 un wer wat Anderes sacht, der kriecht m\u00e4chtich \u00c4rger.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Erika ist eine geschrumpfte kleine alte Frau \u2013 doch wenn sie sich f\u00fcr ihren toten Sohn streitbereit macht, muss man sie f\u00fcrchten.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Nun erwischt es Knut. Irgendetwas mit seinem Hirn ist nicht in Ordnung. Die Menschen trauern sehr um den Eisb\u00e4ren, der sich vom wei\u00dfen Kuschelkn\u00e4uel zum riesigen Raubtier ausgewachsen hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Hilde K\u00fcnekes Leben ger\u00e4t aus den Fugen. Jeden Tag f\u00e4hrt sie in die Stadt, marschiert, ihre braune ger\u00e4umige Handtasche schwenkend, zum Freigehege, setzt sich auf ihre Bank und blickte unverwandt auf die Felsen und den Wassergraben, sieht Knuts lebendigen Artgenossen zu, isst Stullen aus der Handtasche und trinkt Kaffee aus der Thermosflasche. Am sp\u00e4ten Nachmittag legt sie eine rote Rose ans Schutzgitter und f\u00e4hrt nach Hause zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Sie telefoniert viel mit anderen Knut-Freundinnen (M\u00e4nner interessieren sich nicht f\u00fcr die Geschichte, typisch!). Im Wohnzimmer richtet sie einen Schrein ein, wo alles einen Ehrenplatz bekommt, was an Knut oder Thomas erinnert. Bald schon reicht der Platz nicht mehr, und so wird aus dem Schrein ein kleines Privatmuseum.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Hilde K\u00fcneke hatte noch ein letztes Mal eine Aufgabe. \u201eWissen\u2019Se\u201c, sagt sie. \u201eWissen\u2019Se, ich muss das alles tun, sonst macht et keener. W\u00e4r doch zu bl\u00f6d, wenn man so was Wertvolles wie den Knut vergessen w\u00fcrde. Oda?\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Hilde hat lebendige, manchmal fr\u00f6hliche, immer noch neugierige Augen. Aber oft verliert sich das Fr\u00f6hliche, und in den Augen ist tiefe Traurigkeit. So, wie die Frau raucht und hustet, wird sie nicht mehr lange leben. <\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12.0pt 0cm 12.0pt 0cm;\"><span style=\"font-size: 18.0pt;\">Und ein Knut wird ihr wohl auch nicht mehr geschenkt auf ihre letzten Tage.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 12pt 0cm; text-align: right;\"><em><strong><span style=\"font-size: 18pt;\">N\u00e4chste Folge: Tanz aufm Grab<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 berlin, 16. januar 2017\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 winter 16\/17, Folge X. Hilde K\u00fcneke verl\u00e4sst ihren Mann 37 Tage vor dessen Tod. F\u00fcrs Erste kommt sie bei einer Freundin unter, mietet anschlie\u00dfend ein winziges Zimmer in Neuk\u00f6lln. 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