{"id":2457,"date":"2016-12-02T10:03:45","date_gmt":"2016-12-02T10:03:45","guid":{"rendered":"http:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/?p=2457"},"modified":"2016-12-02T10:03:45","modified_gmt":"2016-12-02T10:03:45","slug":"zauberlehrling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/zauberlehrling\/","title":{"rendered":"ZAUBERLEHRLING"},"content":{"rendered":"<p><strong><\/strong><\/p>\n<p>m\u00fcnchen\/berlin, 2. dezember 2016\u00a0\u00a0 &#8212;\u00a0\u00a0<strong> Carlo Ancelotti ist ein \u201eErfolgstrainer\u201c. So etwas kann man nicht lernen. Oder doch? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Italiener aus Reggiolo hat sich das Siegen beigebracht, weil er den Champions genau zugesehen hat.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nun ist er selbst ein Vorbild f\u00fcr die, die es nach ganz oben schaffen wollen. Kapitel seiner bisherigen Biographie tragen die \u00dcberschriften \u201eVerlieren lernen\u201c, \u201eDen Sturm abreiten\u201c oder \u201eKein Fest f\u00fcrs Leben\u201c.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Carlo Ancelotti hat viel \u201eGras fressen\u201c m\u00fcssen. Nun sieht es bei ihm manchmal so aus, als w\u00fcrden ihm gebratene Tauben in den Rachen fliegen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ist nicht so. Das Siegen will erarbeitet sein. So hat es Ancelotti schon begriffen, als er noch in kurzen Hosen den Dienst bei AC Mailand tat (Auszug aus &#8220;CARLO ANCELOTTI &#8211; DIE BIOGRAPHIE&#8221;, erschienen 2016 im Riva Verlag).<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt ein Foto aus der Glanzzeit des AC Mailand. Da hat Arrigo Sacchi seine Leute aus der Ersten Mannschaft um sich versammelt. Die Spieler tragen orangefarbene Trikots, wei\u00dfe Stutzen und schwarze kurze Hosen. Sie sitzen auf dem Rasen haben die Beine angewinkelt und lassen den Coach dozieren. Sacchis Hemd ist orangefarben, die Stutzen wei\u00df \u2013 die Turnhose auch. Er steht da, kritzelt mit Kreide etwas auf eine Sch\u00fclertafel und sieht recht streng aus, wie er sich da auf die Taktik konzentriert. Ein <em>professore<\/em> mit wei\u00dfem Haarkranz und Denkerfalten auf der Stirn.<\/p>\n<p>Ruud Gullit \u2013 ein Genie auf dem Platz mit Rebellentum in den Genen \u2013 sitzt ganz links hinten, besieht sich seinen Ausbilder und kann ein anarchisches Grienen nicht unterdr\u00fccken. Red\u2019 Du nur, hei\u00dft das wohl.<\/p>\n<p>Paolo Maldini \u2013 charismatischer Abwehrrecke mit AC-DNA (seit er zehn ist, geh\u00f6rt er zum Verein) \u2013 ist mit den Gedanken irgendwo, nur nicht auf dem Trainingsgel\u00e4nde. Der sch\u00f6ne Italiener mit den langen Haaren und Eroberer-Augen bohrt sich gedankenverloren in der Nase. Reden Sie nur, Trainer!<\/p>\n<p>Carlo Ancelotti kauert in der ersten Reihe. Er hat den R\u00fccken gerade, sieht schr\u00e4g von unten zu der Schiefertafel in Sacchis Hand. Ein sehr ernsthafter Student ist er, einer, dem nichts von dem entgeht, was Signore Sacchi zu sagen hat.<\/p>\n<p>Mit dem \u201eGrande Milan\u201c gewinnt er unter anderem zweimal den Europapokal. Und nach den Endspielen ist Carlo Ancelotti einer der Ersten, die auf den Trainer zu rennen.<\/p>\n<p>\u201eSacchi hat das Rezept des neuen Fu\u00dfballs gehabt. Sein 4-4-2 war \u2013 nach meiner Einsch\u00e4tzung jedenfalls \u2013 die einzige Art, modernen Fu\u00dfball zu spielen.\u201c<\/p>\n<p>Der Trainer, den Silvio Berlusconi aus der zweiten Reihe rekrutiert hat, optimiert unter anderem die konsequente ballorientierte Raumdeckung und mit der Abschaffung des Liberos auch die Viererkette. Sacchis Raumdeckungskonzept setzt fort, was die Holl\u00e4nder angefangen hatten.<\/p>\n<p>Mit Pressing wird der Raum, den der Gegner zum Spielen hat, extrem reduziert. Und die verteidigende Mannschaft beginnt, sich als Einheit in Richtung Ball zu verschieben. Und nicht mehr nur einem Gegner hinterherzulaufen.<\/p>\n<p>Sie \u00fcben das in Mailand bis zum Erbrechen. Immer wieder versammelt Sacchi die Spieler um sich und bl\u00e4ut ihnen das neue System ein. Auch die \u201eDiven\u201c m\u00fcssen spuren.<\/p>\n<p>Nicht selten winkt der Trainer ab, wenn die B\u00e4lle aus den Netzen entpackt werden sollen. Er will, dass seine Hochleister sich das System auch ohne Spielger\u00e4t vorstellen. Also verschieben sie die R\u00e4ume, l\u00e4uten in Formationen Angriffe ein, richten sich zur erfolgreichen Verteidigung ein.<\/p>\n<p>Kiebitze reiben sich dann die Augen: Da rennen Fu\u00dfball-Million\u00e4re in wilder Aktivit\u00e4t \u00fcber den Platz \u2013 aber es fehlt der Ball, der einen Sinn f\u00fcrs Ganze ergibt. Ein Scout von Real Madrid sieht eine solche Trainingseinheit und berichtet nach Hause: &#8220;Sie haben ein Spiel gemacht mit elf Mann \u00fcber das ganze Feld, ohne Gegner und ohne Ball.&#8221;<\/p>\n<p>Schl\u00fcsselspieler f\u00fcr Arrigo Sacchi ist Carlo Ancelotti. Der \u201eNeue\u201c wird zun\u00e4chst zur zentralen Figur im Mittelfeld. Er hat die \u201eAufsicht\u201c \u00fcber bemerkenswert weitl\u00e4ufige Zonen rund um den Ansto\u00dfpunkt. Sacchi formt rund um den umsichtigen Ancelotti ein Bollwerk im Mittelfeld, aus dem die Angriffe wie \u00dcberf\u00e4lle \u00fcber den Gegner rollen.<\/p>\n<p>Sacchis Verteidiger operieren vielfach mit Elementen wie Deckungsschatten und Passwegbedrohung. Manndeckung? Das ist gestrig. Die Mailand-Verteidiger kleben nicht mehr an ihren St\u00fcrmern. Altgesottene Trainer haben den Defensivspielern beigebracht, sie m\u00fcssten ihrem Gegenspieler gegebenenfalls bis auf die Toilette folgen. Sacchis Haben den Raum unter Kontrolle.<\/p>\n<p>Aber Sacchis Philosophie ist keineswegs nicht die Fortsetzung des italienischen Mauerfu\u00dfballs fr\u00fcherer Jahre. &#8220;Ich will bei eigenem Ballbesitz immer f\u00fcnf Mann vor dem Ball haben. Und es muss immer ein Spieler den linken und den rechten Fl\u00fcgel besetzen. Aber das kann eben jeder sein, es m\u00fcssen nicht immer die gleichen Leute sein.&#8221;<\/p>\n<p>Das ist eine spielerische Philosophie, die da in Mailand verinnerlicht wird. Sacchi sagt: \u201eIch schicke meine Spieler aufs Feld, um den Menschen 90 Minuten Freude zu bereiten. Diese Freude soll nicht nur vom Gewinnen kommen, sondern daher, dass man unterhalten wird und etwas Besonderes zu sehen bekommt.\u201c<\/p>\n<p>Das ist leicht untertrieben. Denn Mailands Trainer wei\u00df, dass er mit seinem \u201eOrchester\u201c ein unwiderstehliches Fortissimo anzettelt. Die Mail\u00e4nder wollen siegen, siegen, siegen.<\/p>\n<p>Und im Endeffekt geht es um den perfekt vorbereiteten Angriff.<\/p>\n<p>Im Spielaufbau ist es dann wieder Ancelotti, um den sich vieles dreht. Er l\u00e4sst mit seinen Bewegungen das Spiel nach rechts oder links kippen, er treibt die Attacke durch die Mitte. Was er auch tut \u2013 die Mitspieler kennen die Winkelz\u00fcge und machen sich auf die Socken: nach links, nach rechts, durch die Mitte.<\/p>\n<p>Mechanisch, pr\u00e4zise, abenteuerlich schnell funktioniert diese Maschinerie. Das Kollektiv Gullit, Ancelotti, Maldini und Co. bewegt sich in wundervoller Choreographie. Fachleute schw\u00e4rmen: \u201eEs ergeben sich automatisch gef\u00e4hrliche Konstellationen. Gullits diagonale Bewegungen erzeugen ein Dreieck mit dem herausgekippten Ancelotti. Baresi f\u00fcllt die L\u00fccke. Die fluide, makrotaktische Ausrichtung in Kombination mit dem intelligent mikrotaktischen Einzelspielerverhalten generiert eine Ballzirkulation ohne abruptes Abstoppen.\u201c<\/p>\n<p>Das kann man auch anders sagen:<\/p>\n<p>Der AC Mailand des Arrigo Sacchi \u00fcberollt an guten Tagen alles. Der Trainer f\u00fchrt Regie in einem gro\u00dfartigen St\u00fcck, das alle Beteiligten bis \u00fcber die Grenzen hinaus belastet.<\/p>\n<p>Arrigo Sacchi im R\u00fcckblick:<\/p>\n<p>\u201cWir trainierten, um die Bewegungen aller elf Spieler zu synchronisieren. Der Grundgedanke war, ein Bewusstsein f\u00fcr die Zusammenh\u00e4nge dieses Spiels zu schaffen. Alle elf Spieler sollten immer in einer aktiven Position sein, mit oder ohne Ball.\u201d<\/p>\n<p>Berlusconi kauft weitere teure Hochleister ein, darunter Frank Rijkaard, der mehr und mehr die Aufgaben des Carlo Ancelotti \u00fcbernehmen muss. Ancelottis K\u00f6rper mag nicht mehr \u2013 er ist nicht gebaut f\u00fcr ein lange Aktiven-Karriere.<\/p>\n<p>Aber er ist eben der intelligente Fu\u00dfball-Besessene, der wei\u00df, wann er die Seiten zu wechseln hat. Und Arrigo Sacchi k\u00fcmmert sich um seinen treuen Vasallen. Bei Mailand bespricht man diese Dinge mit dem m\u00e4chtigen Herrn Berlusconi, dann l\u00e4dt man den jungen Carlo zum Essen ein. Das Angebot liegt irgendwann zwischen <em>bistecco<\/em> und <em>formaggio<\/em> auf dem Tisch \u2013 und es ist so durchdacht, dass man sich beim Grappa die H\u00e4nde geben kann.<\/p>\n<p>Und, schwupps, ist Carlo Ancelotti der Assistent des Arrigo Sacchi.<\/p>\n<p>So geht im M\u00e4rchen die Fabel vom Zauberlehrling.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Kontakt ist wunderbar geblieben.<\/p>\n<p>Vor gro\u00dfen Spielen klingelt h\u00e4ufig Sacchis Telefon &#8211; der Sch\u00fcler, der selbst l\u00e4ngst ein Meister ist, holt sich taktischen\u00a0Rat.<\/p>\n<p>So auch 2014, vor dem Halbfinale in der Champions League mit Real Madrid gegen den FC Bayern. Die M\u00fcnchner sind Titelverteidiger und haben unter Pep Guardiola bis dato einen irren Lauf.<\/p>\n<p>Carlo Ancelotti seinerseits macht bei Real einen erstaunlichen Job. Alvaro de la Rose, Experte f\u00fcr Ancelottis Ex-Club Real Madrid bei der spanischen Zeitung \u201eAs\u201c, erinnert sich: \u201eEr war ein Trainer, der nicht nur die schwierigste Kabine der Welt gez\u00e4hmt, sondern es obendrein noch geschafft hat, dass diese Mannschaft ihn verg\u00f6tterte. Der Italiener geh\u00f6rt jener Trainerschule an, die nicht allzu viel von der Peitsche h\u00e4lt. W\u00e4hrend seiner Zeit bei Parma und Reggina traf er sich mit seinen Spielern zum Pizza essen. Und als er dann zu Madrid kam, verschwand der milit\u00e4rische Mourinho-Ton und machte Platz f\u00fcr gute Laune.\u201c<\/p>\n<p>Ancelotti also ruft bei seinem Mentor Sacchi in Italien an und l\u00e4sst sich briefen.<\/p>\n<p>Dann brieft er seine Jungs \u2013 die gewinnen das Hinspiel zuhause mit 1:0. Vier Tage sp\u00e4ter laufen sie in M\u00fcnchen auf und machen die Bayern platt. 4:0. In M\u00fcnchen bricht die erste kleine Krise der Guardiola-\u00c4ra an. Und mancher fragt sich, ob dieser Ancelotti mit seiner netten Art nicht auch eine Option w\u00e4re. Man hat ja schon einmal 2009 \u00fcber ihn nachgedacht, als es bei J\u00fcrgen Klinsmann nicht so rund lief. Aber damals entschied man sich letztendlich f\u00fcr den Hollander Louis van Gaal.<\/p>\n<p>Naja, war letztlich auch nicht das ganz Gelbe vom Ei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eines der Telefonate der Gespr\u00e4che zwischen Sacchi und Ancelotti drehte sich \u00fcbrigens nicht nur um Viererketten und Verschieben im Raum. \u201eEr selbst hat mir anvertraut, dass er die gro\u00dfe Hoffnung hatte, von den Bayern berufen zu werden\u201c, sagt Sacchi 2015. \u201eJetzt wird er sich mit den H\u00fcrden der deutschen Sprache auseinandersetzen m\u00fcssen, was nicht einfach ist.\u201c<\/p>\n<p>Aber ansonsten? Es gibt kaum einen Besseren, f\u00fcgt der weise Altmeister hinzu. \u201eCarlo ist der perfekte Trainer. Intelligent und sehr menschlich. Er stellt sich voll in den Dienst des Vereins und pr\u00e4gt eine Mannschaft zutiefst. Wie wenige andere hat er ein Talent als Psychologe, was ihm erlaubt, bestens mit den Spielern umzugehen. Das bezeugt seine Erfahrung bei Real, wo jeder Spieler eine Primadonna ist.\u201c<\/p>\n<p>Er habe immer hart gearbeitet. Aber die Kunst sei es eben auch, dass die harte Arbeit nicht mehr zu sp\u00fcren ist, wenn man die Mannschaft geformt habe und sie aufs Feld schicke. \u201eSein F\u00fchrungsstil ist sanft, nicht diktatorisch. Carlo Ancelotti gibt keine Befehle &#8211; er\u00a0\u00fcberzeugt. Er hat die Gelassenheit, alles bereits gewonnen zu haben. Zumeist mehrfach. Man k\u00f6nnte Carlo elf Torh\u00fcter hinstellen, und er w\u00fcrde mit ihnen gewinnen.\u201c<\/p>\n<p>Und was ist jetzt? Jetzt wollen sich die M\u00fcnchner erstmal bis zur Winterpause \u201edurchwurschteln\u201c, wie der Ober-Bayer Uli Hoene\u00df j\u00fcngst erkl\u00e4rt hat. Ist das der FCB, der unter Ancelotti den ganz gro\u00dfen Coup landen will?<\/p>\n<p>Klar.<\/p>\n<p>Mit dem Mann darf man von ultimativen Erfolgen tr\u00e4umen. Zumal er schon ziemlich passabel Deutsch spricht. Carlo Ancelotti ist im Plan. Der Mann wei\u00df, wann abgerechnet wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Morgen: Die Wurzeln<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>m\u00fcnchen\/berlin, 2. dezember 2016\u00a0\u00a0 &#8212;\u00a0\u00a0 Carlo Ancelotti ist ein \u201eErfolgstrainer\u201c. So etwas kann man nicht lernen. Oder doch? Der Italiener aus Reggiolo hat sich das Siegen beigebracht, weil er den Champions genau zugesehen hat. Nun ist er selbst ein Vorbild f\u00fcr die, die es nach ganz oben schaffen wollen. Kapitel seiner bisherigen Biographie tragen die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,5,22,651],"tags":[693,691,570,703,704,692],"class_list":["post-2457","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-journal","category-klassischer-journalismus","category-portrat","category-sport","tag-ac-mailand","tag-ancelotti-carlo","tag-fc-bayern-munchen","tag-hoenes-uli","tag-klinsmann-jurgen","tag-sacchi-arrigo","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author",""],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2457","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2457"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2457\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2458,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2457\/revisions\/2458"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2457"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vettensjournal.de\/klassischer-journalismus\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}